Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, sozialer Status – vieles beeinflusst, welche Chancen wir haben. Anhand von Videoausschnitten lernen wir Sevil und Lotte kennen – zwei Studentinnen, die eine intensive Diskussion über Privilegien und Benachteiligungen führen. Ihre Auseinandersetzung ist der Startpunkt für unsere eigenen Fragen: Wo habe ich Vorteile, die andere nicht haben? Wo werde ich benachteiligt? Und was kann ich konkret ändern? Ein Workshop, der zum Nachdenken über die eigene Position anregen soll und Perspektiven für ein gerechteres Miteinander geben möchte.
Erfahren Sie im Trailer, wie das Vortrags-Theater aufgebaut ist und welche Themen behandelt werden.
Erwachsene (Vereine, Pfarrgemeinderäte, Gruppen aus Verbänden, Unternehmen) Schulklassen (ab der 10. Klasse) Jugendgruppen
1,5 bis 3 Stunden | Dauer auf Ihre Bedarfe anpassbar. Sprechen Sie uns gerne an.
Online via Zoom oder bei Ihnen vor Ort
Online: 180 EUR Präsenz: 300 EUR zzgl. Fahrtkosten
Für Buchungsanfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Projektverantwortliche Magdalena Falkenhahn
Kontakt aufnehmenWir bedanken uns für die Unterstützung durch den Kulturfonds Bayern!
Schauspiel: Theresa Mandlik, Viktoria Lewowsky Regie: Magdalena Falkenhahn Video: Rolf Demmel
Erwachsene (Vereine, Pfarrgemeinderäte, Gruppen aus Verbänden, Unternehmen)
Schulklassen (ab der 10. Klasse)
Jugendgruppen
1,5 bis 3 Stunden | Dauer auf Ihre Bedarfe anpassbar. Sprechen Sie uns gerne an.
Online via Zoom oder bei Ihnen vor Ort
Online: 180 EUR
Präsenz: 300 EUR zzgl. Fahrtkosten
Für Buchungsanfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Projektverantwortliche Magdalena Falkenhahn
Kontakt aufnehmenWir bedanken uns für die Unterstützung durch den Kulturfonds Bayern!
Schauspiel: Theresa Mandlik, Viktoria Lewowsky
Regie: Magdalena Falkenhahn
Video: Rolf Demmel
mehr als ein Fünftel (ca. 22 %) der deutschen Bevölkerung gibt an, selbst schon von Rassismus betroffen gewesen zu sein
über 70% der Pflege- und Haushaltsarbeit wird nach wie vor von Frauen ausgeübt
die Gesetzeslage sieht keine bezahlte Freistellung für religiöse Feiertage nicht-christlicher Feste vor
Auf Grundlage von Workshops mit unterschiedlichen Personengruppen hat die Domberg-Akademie ein Vortrags-Theater (auch Lecture Performance genannt) zu den Themen Privilegien und Diskriminierung entwickelt und mit zwei Schauspielerinnen während der Pandemie live via Zoom aufgeführt. Ausschnitte aus der Online-Performance bilden die Grundlage des Workshops: Wir erleben zwei fiktive Charaktere – die Studentinnen Sevil und Lotte – die sich persönlich und subjektiv mit den Privilegien Weißsein, Männlich-Sein und Christlich-Sein auseinandersetzen. Aufgrund ihrer ungleichen Herkünfte und Prägungen machen sie ganz unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Alltag. Es entspinnt sich eine – mitunter auch kontroverse – Diskussion zwischen den beiden Figuren, die nicht immer zu einem Konsens führt. Angesichts der subjektiven Perspektiven und persönlichen Erfahrungen der Figuren werden die Themen lebensnah verhandelt.
Neben den Stimmen der Protagonistinnen fließen über Audio- und Videoeinspielungen auch Meinungen und biografische Erfahrungen von Teilnehmenden der Projekt-Workshops ein. Diese persönlichen und vielgestaltigen Erfahrungen eröffnen den Teilnehmenden nicht nur einen kognitiven, sondern auch einen emotionalen Zugang zu den Themen, denn: Die Aussagen können Zustimmung / Identifikation oder Ablehnung hervorrufen und somit zur Selbstreflexion beitragen.
Unter Lecture Performance versteht man eine Form der Wissensvermittlung, bei der sich (wissenschaftlicher) Vortrag und performative Elemente verschränken; traditionelle Methoden des Vortragens treffen dabei auf kreative Aspekte. Es entsteht ein Hybrid, der das behandelte Thema nicht nur kognitiv, sondern auch sinnlich und spielerisch erfahrbar macht und somit eine neue Form der Lernens und Lehrens darstellt. Im Fall von "Wie werde ich eine Süßkartoffel?" dient die Lecture Performance als Bildungsangebot der Sensibilisierung und soll langfristig einen Beitrag zur Bekämpfung von Diskriminierung leisten.
Melden Sie sich gerne bei Magdalena Falkenhahn, Referentin für (Inter-)Kulturelle Bildung, telefonisch unter 08161 181-2158 oder per Mail:
Jetzt kontaktierenDie Ergebnisse dieser Auftaktstudie zum Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) legen dar, dass Rassismus ein zentrales gesellschaftliches Thema ist, das zahlreiche Menschen in Deutschland bewegt und mit dem sie sich in vielfältiger Weise auseinandersetzen. Rassistische Realitäten strukturieren den Alltag vieler Menschen in Deutschland – so nimmt das eine große Mehrheit der Bevölkerung wahr.
Die Teilnehmenden setzten sich in Kreativ-Workshops mit den Themen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung auseinander. Mittels Methoden der Biografiearbeit und Theaterpädagogik entstanden biografische Texte, Bilder, Audio- und Videosequenzen und kleine Szenen.
Das gesammelte Material diente dann als Inspiration für eine interaktive Lecture Performance, welche von professionellen Künstler:innen unterschiedlicher Sparten erarbeitet wurde.
Die Lecture Performance ist nun als mobile Produktion buchbar – zum Beispiel für Schulen, aber auch für Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden für das Thema sensibilisieren möchten.
Unsere Referentin für (Inter)Kulturelle Bildung, Magdalena Falkenhahn, veröffentlichte ihr aktuelles Projekt im Blog von EPALE zur Themenwoche "Kunst, Kreativität und Kultur in der Erwachsenenbildung". EPALE ist eine europäische, mehrsprachige, offene Community für Fachkräfte aus dem Bereich der Erwachsenenbildung
Die Projektentwicklung wurde gefördert aus Mitteln des Kulturfonds Bayern.
Was ist Heteronormativität? Wer bezeichnet sich als queer? Und wer ist von Yellowfacing betroffen? Begriffe von A bis Z rund um das Thema Diversität erklären wir im Diversitäts-ABC.
Headerbild Credit: Rolf Demmel