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Impulsreferate mit Diskussion

Demokratie und Ethik

Die Lage in Ostdeutschland nach den Wahlen

24.09.2026 | 12:30 - 13:15 Uhr

Kursteilnehmer:innen

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Termin

24.09.2026 | 12:30 - 13:15 Uhr

Kursort

online - über zoom

Teilnehmeranzahl:

Dieser Termin ist auf maximal 200 begrenzt

Kosten:

empfohlen: € 9

kostenlose Teilnahme möglich: € 0

ermäßigt: € 5

Solidarbeitrag: € 15

Kursnummer

29268

Do., 24.09.2026, 12:00

ReferentIn:

  • Dr.in Julia Leser

Im September wird in zwei ostdeutschen Bundesländern ein neuer Landtag gewählt: am 6. September in Sachsen-Anhalt und am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern. Umfragen zufolge könnte die AfD in beiden Ländern stärkste Kraft werden – in Sachsen-Anhalt sogar ein vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufter Landesverband. Das würde die demokratischen Parteien vor eine bislang unbekannte Herausforderung stellen. Welche Regierungskonstellationen wären nach den Wahlen denkbar? Welche Folgen hätte ein Wahlerfolg der AfD für die Länder – konkret beispielsweise für Zivilgesellschaft, Kulturbetriebe und öffentlich-rechtliche Medien? Und was würde ein Erstarken der AfD – oder auch dessen Ausbleiben – für die Bundesrepublik insgesamt bedeuten?

Das ordnet für uns Dr. Julia Leser ein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), wo sie im Forschungsbereich „Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit" zu extremer Rechter, Rechtspopulismus und den Wechselwirkungen mit staatlichen Institutionen forscht. In ihrer ethnografischen Forschung untersucht sie, wie rechte und rechtsextreme Akteure – insbesondere die AfD – rassistische Positionen in Wahlkampfveranstaltungen und im Alltag normalisieren, vor allem im ländlichen Ostdeutschland. Gemeinsam mit Rebecca Pates ist sie Autorin des Buches „The Wolves are Coming Back. The Politics of Fear in Eastern Germany" (Manchester University Press, 2021). 

Die Online Reihe Lunch & Learn von Domberg-Akademie und Münchner Bildungswerk bietet wertvolles Wissen zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen in kompakter Form - direkt auf den Mittagstisch. 

Solidarmodell
Im Solidarmodell kalkuliert die Domberg-Akademie eine empfohlene Teilnahmegebühr.
Um allen Interessierten die Teilnahme an den Angebote offen zu halten, ist es möglich, die Veranstaltung kostenfrei oder ermäßigt zu besuchen.
Wem es möglich ist, andere Teilnehmende mitzufinanzieren, kann freiwillig mehr bezahlen.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

 

Münchner Bildungswerk

Demokratie und Ethik

Die Lage in Ostdeutschland nach den Wahlen

Kursteilnehmer:innen

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