Mi, 11.03.2026, 19.00 - 20.30 Uhr

Demokratie und Ethik

Die Umdeutung der Vergangenheit - Geschichtspolitische Strategien der extremen Rechten

Der Vortrag untersucht die aktuellen geschichtspolitischen Strategien der extremen Rechten und diskutiert sie vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskursverschiebung nach rechts.
In der Online-Diskussionsreihe "Radikal Rechte Refugien", werden unterschiedliche Subkulturen und Anknüpfungspunkte radikal-rechter Akteur:innen diskutiert. In jeder Sitzung wird eine Lebenswelt radikal-rechter Akteur:innen gesondert behandelt. Ziel ist es dabei, ein tiefgreifendes Verständnis der diversifizierten radikal-rechten Strukturen, Strategien und Ideologien zu entwickeln, um demokratie- und menschenfeindliche Akteur:innen sowie deren Ideologiefragmente besser erkennen und entgegentreten zu können. Dr. Nina Rabuza untersucht die aktuellen geschichtspolitischen Strategien der extremen Rechten.

Angriffe auf das Erinnern an die nationalsozialistischen Verbrechen und ihre Opfer gehören seit vielen Jahrzehnten zum festen Repertoire der extremen Rechten. Die Abwehr von Schuld, die Forderung nach einem "Schlussstrich" unter die Vergangenheit oder der Versuch, eine positive deutsche Nationalgeschichte zu etablieren dienen dabei als Mobilisierungsfaktoren. Sie können an verbreitete gesellschaftliche Ressentiments gegenüber der Erinnerungskultur anknüpfen und diese sogar verstärken. Der Vortrag untersucht die aktuellen geschichtspolitischen Strategien der extremen Rechten und diskutiert sie vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskursverschiebung nach rechts.


Dr.in phil. Nina Rabuza ist Universitätsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Kritische Gesellschaftstheorie, Historisch-politische Bildung, Memory Studies und kritische Erinnerungsarbeit.

Solidarmodell

Im Solidarmodell kalkuliert die Domberg-Akademie eine empfohlene Teilnahmegebühr.
Um allen Interessierten die Teilnahme an den Angebote offen zu halten, ist es möglich, die Veranstaltung kostenfrei oder ermäßigt zu besuchen.
Wem es möglich ist, andere Teilnehmende mitzufinanzieren, kann freiwillig mehr bezahlen.

Die Online-Reihe "Radikal Rechte Refugien" wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke e.V. (AKSB) ist anerkannter Träger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Domberg-Akademie ist Unterträger der AKSB.

Moderation: Martin Stammler & Kai Kallbach

Hauptveranstalterin ist die Domberg-Akademie; Kooperationspartnerin ist die Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg im Rahmen des Projekts Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde

Allgemeines

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Kooperationspartner

Termin

Mi, 11.03.2026, 19.00 - 20.30 Uhr

Verantwortlich

Kai Kallbach

Referent:in

Dr. phil. Nina Rabuza

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Teilnehmendenzahl

Dieser Termin ist auf maximal 300 begrenzt

Kursnummer

29063

Kosten

kein Beitrag: €0
ermäßigt: €5
empfohlen: €9
Solidarbeitrag: €15

Anmeldeschluss

Mittwoch, 11. März 2026 - 18:59

Anmeldung unter

zur Anmeldung

Radikal Rechte Refugien Überblick

Radikal Rechte Refugien Überblick

Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde, Caritas-Pirckheimer-Haus

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Verantwortlich: Kai Kallbach
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