Do, 03.07.2025, 19.30 - 21.00 Uhr

Religion und Kirche

Das Konzil von Nizäa 325 n.Chr. - Testfall für Synodalität auf gesamtkirchlicher Ebene?

2028 soll eine Kirchenversammlung stattfinden, die im Vorfeld und in der Durchführung möglichst viel Partizipation bieten will. Gibt es in der Geschichte Vorbilder? Wie wurde in 2000 Jahren Kirchengeschichte Partizipation, Gewaltenteilung und Machtkontrolle beispielsweise auf den großen Konzilien realisiert? Was heißt es für heute, dass es hier unterschiedliche Formen gab und Einflüsse aus der damaligen Umwelt aufgenommen wurden? Wie innovativ kann Kirche sein?
Papst Franziskus hatte für 2028 eine große Kirchenversammlung angekündigt, explizit kein Konzil oder eine Synode. Und bislang scheint sein Nachfolger Leo XIV. an dem Vorhaben festhalten. Wird damit eine neue Form von Beratung, Partizipation und Gewaltenteilung entwickelt und erprobt? Geht das überhaupt? Wie das Projekt am Ende theologisch gedacht werden kann, wird sich zeigen. Doch schon jetzt zeigt der Blick in die Geschichte: Kirche war innovativ darin, gemeinschaftliche Formen der Beratung und auch Entscheidungsfindung auch auf weltkirchlicher Ebene zu etablieren, stets unter Berücksichtigung und Aufnahme von äußeren Impulsen und Vorbildern. Was kann ein Blick in die Geschichte lehren? Inwiefern ist Partizipation sogar als Prinzip von Synodalität zu verstehen? Wie zeichneten sich ausgewählte Konzilien in Fragen der Mitwirkung, Beteiligung und Gewaltenteilung aus? Was könnte auch heute so oder ähnlich hilfreich sein?

Im Rahmen unserer Reihe anlässlich der kommenden Kirchenversammlung 2028 schauen wir bis Dezember auf vier bedeutende Konzilien - und beginnen im Jahr seines 1700. Jubiläums mit dem Konzil von Nizäa: Es gilt im Rückblick als Erstes Ökumenisches Konzil der Kirchengeschichte, auf ihm wurden zentrale Inhalte des christlichen Glaubensbekenntnisses festgehalten, aber auch zum Selbstverständnis von Kirche und ihrer Struktur und Organisationsform.

Weitere Veranstaltungen:
25.9.25 Konstanzer Konzil (Prof. Dr. Franz Xaver Bischof)
13.11.25 Trienter Konzil (Prof. Dr. Klaus Unterburger)
11.12.25 Zweites Vatikanisches Konzil (Dr. Stephan Mokry)

Allgemeines

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Kooperationspartner

Termin

Do, 03.07.2025, 19.30 - 21.00 Uhr

Verantwortlich

Dr. Florian Schuppe
Dr. Stephan Mokry

Referent:in

Prof. Dr. Heike Grieser

Alle weiteren Termine

Das Konzil von Trient: Durchbruch der Kirchenreform oder antiprotestantische Verhärtung?


Das Konzil von Konstanz - eine bloße Notstandmaßnahme für ein Papstschisma?


Teilnehmendenzahl

Dieser Termin ist auf maximal 70 begrenzt

Kosten

Kursgebühr: €9

Kursnummer

28696

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Ressort 1 Grundsatzfragen und Strategie des Erzbischöflichen Ordinariats und Diözesanrat der Katholiken

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Verantwortlich: Dr. Stephan Mokry
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