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Verantwortung übernehmen und Einfluss nehmen

Verantwortung hat eine Innen- und eine Außenseite. Es geht um Eigenverantwortung und es geht um Verantwortung für andere, Verantwortung dafür, dass die Menschen in unserer Nähe gut leben können und Verantwortung für die gesamte Mitwelt

Handlungsspielräume erkennen
Eigenverantwortung und Mitverantwortung
Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“
Ich schaue auf mich selbst

Selbstfürsorge gibt Kraft für andere

Wie bei allem, kann es auch ein ungesundes „Zuviel“ geben. Wer sich für alle und alles verantwortlich fühlt, ist gefährdet, ein Helfersyndrom zu entwickeln, wie es Wolfgang Schmidbauer in seinem Buch vom hilflosen Helfer beschrieben hat. In sozialen Berufen und auch in kirchlichen Kreisen trifft man immer wieder auf Menschen, die sich über die Maßen für andere verantwortlich fühlen und den anderen damit fast die Luft zum Atmen nehmen.

Deshalb lautet die erste „Pflicht“, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, Selbstfürsorge zu pflegen.

Im Elterntraining FamilienTeam, für das wir in der Domberg-Akademie regelmäßig Trainer und Trainerinnen ausbilden, sagen wir:

  • Verantwortung für mich selbst
  • Verantwortung für die Partnerschaft
  • Verantwortung für die Kinder

In dieser Reihenfolge, weil eins für das nächste Kraft gibt. Wenn ich es versäume, für volle Batterien zu sorgen, werde ich nicht genug Kraft haben, wenn ich sie für meine Mitmenschen brauche. Zudem sind wir damit Modell für andere: Sie können sehen, was es heißt, Eigenverantwortung zu übernehmen. „Liebe den Nächsten wie Dich selbst“, meint dasselbe. Das ist Burnoutprophylaxe.

Wolfgang Schmidbauer, Autor und Psychoanalytiker Ein Portrait von SWR1 Leute
Schritte der Resilienz Verantwortung übernehmen textbo deco image
Exkurs
Die Kraft der Sprache: Worte sind Probehandlungen
Exkurs VerantWORTung Wann MÜSSEN wir losfahren?

Mit dem Muss-Denken machst du dir und anderen Druck. Erlaube dir Leichtigkeit. Die Lösung ist: Einfach tun.

WANN FAHREN WIR LOS?

Exkurs VerantWORTung Ich MUSS mich rechtfertigen!

Wenn du im Recht bist, dann brauchst du dein Recht nicht zu fertigen. Es ist schon fertig.

Sag, wie du die Dinge siehst und sei bereit, auch einen anderen Blickwinkel einzunehmen.

Exkurs VerantWORTung Ich KANN jetzt NICHT mehr länger warten.

Jedes "ich kann nicht" blockiert das eigene Können. Tu das, was du tun willst - ohne "nicht können". Das Leben darf leicht sein.

Monika Heilmeier-Schmittner "Lassen Sie das Wort „müssen“ aus Ihrem Wortschatz draußen. Und beobachten Sie, ob sich für Sie etwas verändert. Große Dinge können klein beginnen. Ich wünsche Ihnen heilsame Erkenntnisse und freue mich auf Ihre Kommentare."
Vierte Säule der Resilienz Verlassen der Opferrolle Weiter zur vierten Säule
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