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Resilienz

Die Widerstandskraft des Menschen gegen Krisen und Störungen ist eine Fähigkeit, die in der Corona-Pandemie zunehmend an Bedeutung gewinnt. In den sieben Wochen der Fastenzeit zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Resilienz stärken können.

Kraft gegen Krisen

Was ist Resilienz?

Wir haben unserem ersten Saisonthema, das genau ein Jahr nach dem Auftreten des Corona-Virus die Themen der Domberg-Akademie prägen wird, den Namen „Die verwundete Gesellschaft“ gegeben. Die Verwundungen sind überall: im sozialen Gefüge, in der Wirtschaft, in der Bildung der Kinder, in der Familie, bei uns ganz persönlich. Unsere Verwundbarkeit – die sogenannte Vulnerabilität – hat sich massiv erhöht. Ihr Gegenteil ist Resilienz.

Resilienz ist „das Vermögen eines dynamischen Systems, sich erfolgreich Störungen anzupassen, die seine Funktion, Lebensfähigkeit oder Entwicklung bedrohen“, sagt Ann Masten (Resilienz: Modelle, Fakten und Neurobiologie). Das ist eine von vielen möglichen Definitionen. Der Begriff „Resilienz“ kommt aus dem Lateinischen: resilire bedeutet zurückspringen, abprallen. Das englische resilience heißt Spannkraft oder Strapazierfähigkeit. In diesem Sinn wird der Begriff der Resilienz auch in der Technik – zum Beispiel in der Materialforschung – verwendet und meint, dass Werkstoffe trotz Druck ihre Form behalten.

Resilienz ist so alt wie die Menschheit. Zu allen Zeiten hat es Menschen und Systeme gegeben, die die Fähigkeit hatten, sich trotz widriger Umstände zu behaupten und erfolgreich zu entwickeln. Kein Wunder, dass jetzt in der globalen Corona-Pandemie vermehrt über Resilienz gesprochen wird. Denn unter widrigen Umständen leben wir derzeit alle – mehr oder weniger existenziell. Was hilft, um diese Zeit der Bedrohung und der Verunsicherung gut durchzustehen?

Resilienz ist nicht „machbar“. Doch es gibt Bedingungen, die sie ermöglichen. Das sind zum einen angeborene Persönlichkeitsmerkmale wie zum Beispiel das Temperament, das jemand mitbringt, und es gibt erlernte und sozial vermittelte Voraussetzungen. Diese werden häufig als die „7 Säulen der Resilienz“ oder auch als Schutzfaktoren beschrieben. In jeder der sieben Fastenzeitwochen werden wir Ihnen bis Ostern eine der Säulen vorstellen und Ihnen ganz konkrete Ideen mitgeben, wie Sie die jeweilige Säule stärken können.

Für jede und jeden von uns gilt, unter den Gefährdungen, Einschränkungen und Folgewirkungen des Corona-Virus zu leben. Dass dies möglichst gut gelingt, dazu will diese Fastenzeitreihe beitragen.

Director's Blog

Die verwundete Gesellschaft

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Impulse zur Fastenzeit

Die sieben Säulen der Resilienz

Optimismus

Optimismus ist die Fähigkeit, hoffnungsfroh und positiv in die Zukunft zu blicken und an einen guten Verlauf der Dinge zu glauben. Optimisten wissen, dass sie die Kraft haben, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und dass Schwierigkeiten und Krisen vorübergehend sind.

Optimismus
Akzeptanz (ab 26. Februar)

Akzeptanz bedeutet, Situationen, die nicht mehr zu ändern sind, anzunehmen und die Vergangenheit vergangen sein lassen. Akzeptanz heißt auch bei Veränderungen loslassen zu können.

Lösungsorientierung (ab 5. März)

Lösungsorientierung bedeutet, nachdem man die Situation angenommen und hinter sich gelassen hat, nach vorne zu schauen und nach Lösungen zu suchen. Lösungsorientierung bedeutet, klare Ziele zu formulieren und Wege der Realisierung zu finden.

Übernahme von Verantwortung (ab 12. März)

Übernahme von Verantwortung heißt, Initiative zu zeigen und sich aktiv für die Erreichung der eigenen Ziele einzusetzen. Es geht darum, sich nicht vor Verantwortung drücken, sondern genau so viel zu übernehmen, wie einem zukommt. Nicht weniger – aber auch nicht mehr.

Netzwerkorientierung (ab 19. März)

Netzwerkorientierung bedeutet die Fähigkeit, ein Netzwerk, also ein System von menschlichen Beziehungen zu knüpfen und zu nutzen. Bereits die Existenz eines Netzwerks gibt ein Gefühl der inneren Stärke und es erweist sich insbesondere in schwierigen Zeiten als sehr unterstützend und wertvoll.

Verlassen der Opferrolle (ab 26. März)

Die Opferrolle zu verlassen bedeutet, die Passivität aufzugeben und aktiv in der jeweiligen Situation zu werden. Dafür ist es manchmal notwendig, die eigene Einstellungen zu verändern, die eigene Person zu reflektieren sowie handlungsorientiert zu werden. Denn Erfolg hat 3 Buchstaben: T U N (Johann Wolfgang von Goethe)

Zukunftsplanung (ab 1. April)

Zukunftsplanung bezeichnet die Umsicht, sich auf die Zukunft aktiv und bewusst vorzubereiten. Resiliente Menschen entwickeln Visionen und dann Ziele, wie sie künftig leben und arbeiten wollen. Wichtig für die Planung ist die Wahl eines geeigneten Ziels, das erreichbar und spezifisch sowie mit der Persönlichkeit vereinbar ist.

Optimismus ist die Fähigkeit, hoffnungsfroh und positiv in die Zukunft zu blicken und an einen guten Verlauf der Dinge zu glauben.

Optimisten wissen, dass sie die Kraft haben, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und dass Schwierigkeiten und Krisen vorübergehend sind.

Optimismus

Akzeptanz bedeutet, Situationen, die nicht mehr zu ändern sind, anzunehmen und die Vergangenheit vergangen sein lassen.

Akzeptanz heißt auch bei Veränderungen loslassen zu können.

Lösungsorientierung bedeutet, nachdem man die Situation angenommen und hinter sich gelassen hat, nach vorne zu schauen und nach Lösungen zu suchen.

Lösungsorientierung bedeutet, klare Ziele zu formulieren und Wege der Realisierung zu finden.

Übernahme von Verantwortung heißt, Initiative zu zeigen und sich aktiv für die Erreichung der eigenen Ziele einzusetzen.

Es geht darum, sich nicht vor Verantwortung drücken, sondern genau so viel zu übernehmen, wie einem zukommt. Nicht weniger – aber auch nicht mehr.

Netzwerkorientierung bedeutet die Fähigkeit, ein Netzwerk, also ein System von menschlichen Beziehungen zu knüpfen und zu nutzen.

Bereits die Existenz eines Netzwerks gibt ein Gefühl der inneren Stärke und es erweist sich insbesondere in schwierigen Zeiten als sehr unterstützend und wertvoll.

Die Opferrolle zu verlassen bedeutet, die Passivität aufzugeben und aktiv in der jeweiligen Situation zu werden. Dafür ist es manchmal notwendig, die eigene Einstellungen zu verändern, die eigene Person zu reflektieren sowie handlungsorientiert zu werden.

Denn Erfolg hat 3 Buchstaben: T U N (Johann Wolfgang von Goethe)

Zukunftsplanung bezeichnet die Umsicht, sich auf die Zukunft aktiv und bewusst vorzubereiten.

Resiliente Menschen entwickeln Visionen und dann Ziele, wie sie künftig leben und arbeiten wollen. Wichtig für die Planung ist die Wahl eines geeigneten Ziels, das erreichbar und spezifisch sowie mit der Persönlichkeit vereinbar ist.

Durch diese Fastenzeit begleitet Sie mit ihren Impulsen zu den sieben Säulen der Resilienz unsere Referentin für Persönlichkeits- und Familienbildung Monika Heilmeier-Schmittner

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Interview„Tief verankertes Vertrauen“

Dr. Claudia Pfrang, Direktorin der Domberg-Akademie, über Resilienz und ihre wachsende Bedeutung in der Corona-Pandemie

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Unser SaisonthemaDie verwundete Gesellschaft

Was uns schädigt, was uns heilt. Die Domberg-Akademie beschäftigt sich mit den Folgen der Corona-Pandemie auf das persönliche und politische, das globale und gesellschaftliche Leben.

Zum Saisonthema
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