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Unter dem Titel "Den Tisch in die Mitte rücken" eröffnen wir erneut einen ökumenischen Werkraum für Kirchentransformation, schaffen Raum zum Austauschen und Weiterspinnen, zum Hinüberschauen und Hinübergehen. Gemeinsam stellen wir den Tisch in die Mitte - und schauen, was passiert.

Zweite hinüber Manufaktur startet

Die Kirchen in Deutschland stehen vor großen Veränderungen. Diese Umwälzungen werden kurz- oder mittelfristig alle Gemeinden Süddeutschlands und im Alpenraum betreffen. Auch diejenigen, die bislang vielleicht auch dank ihrer tief verankerten Volksfrömmigkeit vermeintlich vor den Veränderungen noch "verschont" blieben. In der spezifischen Prägung unserer Region liegt - so glauben wir - ein Potenzial, das bisher erst in Ansätzen gehoben wurde.

Wir laden Sie ein zu unserer zweiten hinüber Manufaktur. Wir wollen gemeinsam Ideen bedenken und entwickeln, wie Kirche anders werden kann. Jede:r kann eigene Erfahrungen und Kreativität mit- und einbringen.

Wir schaffen Raum zum Austausch und Weiterspinnen, zum Blick über den Tellerrand und für Inspirationen. Zum Hinüberschauen und Hinübergehen. Gemeinsam stellen wir den Tisch in die Mitte – und schauen, was passiert.

Melden Sie sich jetzt zur zweiten hinüber Manufaktur an.

Den Tisch in die Mitte rücken

Der Tisch ist mehr als ein Möbelstück.
Er ist der Ort, an dem wir essen, erzählen und das Leben feiern.

Hier wächst Gemeinschaft, werden (Streit-)Gespräche geführt und Zukunft geplant.
Hier teilen wir Hoffnungen – und erinnern uns an den Ursprung von Kirche:

Menschen, die sich um den Tisch versammeln, Brot und Geschichten miteinander teilen.

 

Bei unserer zweiten hinüber Manufaktur fragen wir:
An welchen Tischen nehmen Menschen noch Platz?
Welche Tische braucht es in einer sich wandelnden Welt?
Wie können wir den Tisch – und damit das Leben – neu in die Mitte rücken?

Gemeinsam wollen wir den Tisch als Symbol für Begegnung, Liturgie, Transformation und den Kern des Christlichen neu denken.

Denn vielleicht passiert genau dort, wo wir ihn hinstellen, das Unerwartete.

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Unsere Referent:innen der zweiten hinüber Manufaktur

Zweite hinüber Manufaktur Den Tisch in die Mitte rücken Das steht im Mittelpunkt:

 

Mehr als ein Ort des Essens:

Der Tisch als Raum für Begegnung und Transformation

 

Mehr als Tradition:

Der Tisch als Experimentierfeld für neue Formen von Gemeinschaft und Feiern

 

Mehr als Ritual:

Der Tisch als Einladung, das Leben zu teilen – mit all seinen Ambivalenzen

 

Mehr als Kirche im statischen Sinn:

Der Tisch als Brücke zwischen Kirche und Gesellschaft

 

 … damit Kirche anders wird.

HINÜBER - NETZWERK ERFOLGREICH GESTARTET

Ein Rückblick

Am 15. und 16. Mai 2025 fand im Kloster Beuerberg die erste „hinüber“-Manufaktur statt – ein neues Format für kirchliche Veränderungsprozesse. Rund 80 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und Südtirol – Haupt- und Ehrenamtliche, katholisch wie evangelisch – kamen zusammen, um über die Zukunft von Kirche in Zeiten des Umbruchs zu reflektieren.

Das hinüber-Netzwerk greift diese Situation auf und stellt drei Fragen:
Was ist hinüber? – Was retten wir hinüber? – Wie kommen wir hinüber?
Im Zentrum steht die Suche nach einer gelingenden Transformation von Kirche und Gesellschaft.

Bei der ersten hinüber-Manufaktur am 15./16. Mai 2025 im Kloster Beuerberg kamen rund 80 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und Südtirol zusammen – Haupt- und Ehrenamtliche, katholisch wie evangelisch. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Bauer folgten sie drei Schritten: Exploration, Inspiration und Konspiration.

Schnell wurde klar: Viele Formen und Strukturen sind überholt, die Botschaft Jesu aber bleibt lebendig. Kirche hat eine gesellschaftliche und kulturelle Verantwortung und kann neue Wege finden – durch Vernetzung im Sozialraum, Kooperationen, offene Räume und kreative, synodale Prozesse.

Beispiele wie das „Bunte Haus Miesbach“ zeigten, wie Kirche dort lebendig wird, wo sie sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Zukunftsfähige Kirche, so Bauer, „passt in ein Wohnzimmer“ – sie lebt aus Gemeinschaft, Diakonie, Zeugnis und Spiritualität.

Die Manufaktur machte Mut, alte Grenzen zu überwinden, Neues auszuprobieren und Kirche als offenen Raum zu gestalten. Sie bot Inspiration, Vernetzung und viele Impulse für lokale Veränderungen – und weckte den gemeinsamen Wunsch, weiterzugehen und nach einem neuen Heimatsound zu suchen, in dem Altes und Neues miteinander klingen.

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Unsere Referent:innen der ersten hinüber Manufaktur